Eine wichtige Herausforderung der Gemeinde Efringen-Kirchen ist es, in den nächsten Jahren in den Umweltschutz zu investieren.
Die Solarenergie wird immer mehr zu einem unverzichtbarem Baustein unserer Stromversorgung.
Klimawandel und Ressourcenverknappung fordern zum Umdenken auf. Die Gemeinde Efringen-Kirchen hat dies erkannt und investiert in die regenerative Quelle “Sonne”.
Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden:
Die Heizung wird mit Hackschnitzel aus der Gemeinde und dem Umland betrieben.
Die Firma K-GREENTECH hat für die Gemeinde Efringen–Kirchen ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellt. Der Bericht wurde dem Gemeinderat am 07. Juli 2014 vorgestellt.
Bei der Konzepterstellung wurde im ersten Schritt in einer qualitativen und quantitativen Ist-Analyse eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Erfasst wurden der gesamte Energiebedarf, der Bestand an erneuerbaren Energien, der CO2-Ausstoß und eine Situationsanalyse im Bereich Verkehr. Auf Basis der gewonnenen Daten wurden im zweiten Schritt die Potentiale für Energieeffizienzsteigerungen, Energieeinsparungen und klimaschonende Energieerzeugung ermittelt. Als letzter Schritt schloss sich die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs und einer Umsetzungsstrategie an mit dem Ziel der Minderung der CO2-Emissionen. Das Konzept zielt darauf ab, die Finanzmittel für Öl und Erdgas zu reduzieren und die lokale Wirtschaft sowie die Standortqualität zu stärken.
Direkt im Anschluss beauftragte der Gemeinderat die Anbietergemeinschaft K.GREENTECH GmbH und EnergieDienst AG mit den erforderlichen Arbeiten zur Ausarbeitung eines Fördermittelantrags mit Vorhabenbeschreibung und Kostenschätzung zum integrierten Quartierskonzept im Rahmen des KfW Förderprogramms „Energetische Stadtsanierung“.
Vorbehaltlich der Fördermittelzusage wurde die Anbietergemeinschaft K.GREENTECH GmbH und EnergieDienst AG mit der Ausarbeitung des integrierten Quartierskonzepts beauftragt.
Die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von 65% der Kosten gefördert.
Gemeinschaftlich genutztes Auto erweitert das Mobilitäts-Angebot am Bahnhof
Ende Februar 2014 eröffneten Stadtmobil Südbaden zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Fürstenberger und Mitgliedern der Agenda-Gruppe Umwelt offiziell den CarSharing-Standort in Efringen-Kirchen. Nachdem in einer Umfrage ein ausreichend großes Interesse am CarSharing festgestellt wurde, konnte der regionale Anbieter Stadtmobil Südbaden dafür gewonnen werden, der viel Erfahrung mit dem Aufbau von CarSharing im ländlichen Raum mitbringt. Die Gemeinde stellt den Stellplatz zur Verfügung und benutzt das Auto für Dienstfahrten mit.
Auf dem P+R-Parkplatz am Bahnhof steht interessierten EinwohnerInnen und Gewerbetreibenden ein Honda Jazz zur stunden- oder tageweisen Nutzung zur Verfügung. Bei guter Auslastung des Autos kann das Angebot in Zukunft mit weiteren Fahrzeugtypen und zusätzlichen Standorten ausgebaut werden.
In Kombination mit Bus, Bahn und Fahrrad bietet CarSharing eine kostengünstige Alternative zum eigenen Erst- und vor allem zum Zweitwagen. Im Allgemeinen rechnet sich Carsharing, wenn man unter 10 000 km im Jahr fährt und das Auto nicht zum Pendeln benötigt.
Ansprechpartnerin für das CarSharing hier vor Ort, Vertragsabschlüsse und Betreuung des Fahrzeugs ist Bernhard Kleis Tel.: 07621-9165833, Mail: bernhard.kleis@stadtmobil-loerrach.de .
Informationen zum Angebot, Konditionen sowie einen Fahrtkostenrechner gibt es auf der Webseite von Stadtmobil Südbaden: